Erstes Kapitel
Umgeben von Schatten und dumpfen Geräuschen, versuchte Parker Roy sich zusammenzurollen – eine instinktive Abwehrreaktion gegen ein unsichtbares Raubtier. Doch er wurde durch dicke Seile blockiert, die bei jeder Bewegung ins Fleisch schnitten. Ihm schwirrte der Kopf, jeder Gedanke eine Mischung aus Angst und Verwirrung.
Gefesselt und geknebelt, mit dem Gesicht nach unten, war er im Laderaum eines unbekannten Fahrzeugs zu sich gekommen. Ihm dröhnte der Schädel, als erwachte er aus einer Betäubung. Das grobe Stoffknäuel in seinem Mund hinderte ihn am Schreien. Stattdessen zermarterte er sich hilflos das Hirn nach Erklärungen.
Er erinnerte sich nur noch, dass er sich aus dem Arbeitsplatzrechner ausgeloggt hatte und zu seinem Wagen gegangen war.
Als er die Tür seines Pick-ups aufschließen wollte, hatte sich von hinten jemand auf ihn gestürzt und ihm einen Strick um den Hals gelegt. Parker wollte um sich schlagen, wollte schreien, doch der Angreifer hielt ihn im Würgegriff wie eine Boa constrictor.
Erinnerungsfetzen tauchten auf: Die Person, die ihn gefesselt hatte, war eindeutig ein Mann gewesen, schwarz gekleidet und mit Gesichtsmaske. Eine Schutzbrille verdeckte seine Augen, die Beschichtung schimmerte grünlich im schwachen Licht.
„Sooo … das Seilende um die Spule wickeln … und … die Knoten nach unten ziehen“, hatte der Mann murmelnd die groben Bewegungen seiner behandschuhten Hände kommentiert, während er Parker fesselte.
Anschließend war es blendend hell und fleckig geworden wie bei einem direkten Blick in die Sonne, dann klangen Parker die Ohren, und ihm wurde schwarz vor Augen. In dem Moment hatte er geglaubt zu sterben.
Irgendwann während dieser endlosen Fahrt kehrte sein Bewusstsein zurück, als würde in einem dunklen Raum eine Kerze nach der anderen angezündet. Ein Knoten im Nacken und mehrere am Rücken schnitten in die Haut und drückten auf die Wirbelsäule. Seine aneinandergefesselten Beine waren zurückgebogen. Weitere Knoten spürte er an den Fußsohlen.
Wenn der SUV ein Schlagloch überfuhr oder schnell um eine Kurve bog, wurde er gegen die Heckklappe geworfen. Verschnürt wie ein Lendenstück, wurde er hin- und hergeschleudert, und jedes Mal zogen die Knoten sich weiter zu und schnürten ihm das Blut ab.
Er schluckte mühsam. Der Mann hatte ihm ein Stück Seil oder Nylonschnur in den Mund gestopft. Er bekam ihn nicht ganz zu, er sabberte. Vor lauter Schmerzen und Angst tränten ihm die Augen und lief ihm die Nase.
Er bekam kaum Luft.
Nach einer gefühlten Ewigkeit hielt der SUV.
Parkers Blick huschte von einer Seite zur anderen, doch durchs Heckfenster sah er nur ein paar am kalten, schwarzen Himmel funkelnde Sterne. Das Blut rauschte ihm in den Ohren, das Herz hämmerte ihm in der Brust. Er hörte, wie der Fahrer ausstieg und die Tür von außen zuschlug. Kies knirschte unter seinen schweren Schritten. Dann wurde die Heckklappe geöffnet.
Der maskierte Mann sah auf ihn herab. Wieder versuchte Parker zu schreien.
Wer sind Sie? Warum tun Sie mir das an? Machen Sie mich los! Ich tue alles, was Sie von mir verlangen!
Wegen des Seilknäuels in seinem Mund brachte er nur ein klägliches Krächzen zustande.
Der Fremde, der sich als Silhouette vor der Mondsichel abzeichnete, packte Stricke an Parkers Rücken, zerrte ihn aus dem Wagen und ließ ihn auf den Boden fallen. Die Stricke zogen sich noch fester zu.
Parker war an irgendetwas fixiert – eine Gleitleine verband ihn mit einem Gegenstand und verstärkte bei jeder Bewegung den Druck.
Als der Fremde eine Spule Nylonseil an einem großen Karabinerhaken an seiner Hüfte befestigte, begriff Parker, dass das Kernmantelseil kein Zufall war. Der Mann war ein Felskletterer.
Parker versuchte sich auf die Seite zu wälzen, denn er wollte sehen, wohin der Fremde ihn gebracht hatte. Es roch nach Kiefern und Erde. Nach Wildnis. Er sah schroffe Felsen und buschige Bäume. Unter anderen Umständen ein idealer Ort zum Klettern. Wer weiß, vielleicht war er schon einmal hier geklettert. Sie waren nur eine knappe Stunde unterwegs gewesen, also befanden sie sich möglicherweise im El Barranco Nationalpark.
Der Mann packte das Seil an Parkers Nacken, das mit einer fixen Schlinge verbunden war, und zerrte ihn einen schmalen Pfad entlang. Parkers Beine streiften an Felsen und dornigen Pflanzen. Sie waren mitten im Nirgendwo, Mond und Sterne die einzigen Zeugen seiner Not.
Parker kämpfte. Das Atmen fiel ihm immer schwerer. Finger und Füße waren taub. Er fror.
Sein Entführer war mittelgroß, seine Statur durchschnittlich, soweit Parker das erkennen konnte. Doch er war kräftig und geriet kein einziges Mal ins Straucheln.
Nach einer Weile drückte der Maskierte Parker gegen einen Baum. Er zog ein Messer aus seinem Rucksack hervor und schnitt mit einer schnellen, ungeschickten Bewegung die Stricke um Parkers Mund los.
Die Klinge schlitzte ihm dabei die Lippen auf.
„Schrei ruhig.“ Die Stimme des Fremden klang leise, rau und kalt. Offenbar wollte er ihn einschüchtern. „Niemand hört dich hier.“
„Bitte, bitte machen Sie mich los!“, flehte Parker. Blut und Rotz liefen ihm übers Gesicht und tropften auf den Boden. „Was habe ich Ihnen getan?“
Der Fremde stand reglos da, die Beine auseinandergestellt, den Blick gesenkt. „Du hast nichts getan. Das ist es ja. Das hast du getan.“ Er legte die Hand um das Nylonseil, das von seinem Gürtel zu Parkers Fesseln führte. „Das Seilende um die Spule wickeln. Mit dem stehenden Ende einen Überhandschlagknoten binden.“
Was soll der Scheiß? Parker hatte das Gefühl, in einem YouTube-Lehrvideo für Serienkiller gefangen zu sein.
„Bitte.“ Parkers Blick huschte hin und her, während der Mann einen weiteren Knoten band. „Ich verstehe Sie nicht! Ich habe niemandem etwas getan!“
„Den zweiten Knoten am Seilende binden. Das stehende Ende festziehen.“ Der Fremde nahm die Schlinge und legte sie Parker um den Hals.
„Sie sind wahnsinnig!“ Parker warf sich nach hinten, versuchte sich loszureißen, doch der Mann zog das Seil stramm.
„Die Knoten ganz nach unten zurren.“ Er ruckte. Sie Schlinge schloss sich und schnürte Parker endgültig die Luft ab.
Er wand sich, wodurch die Knoten sich so fest zuzogen, dass seine Knochen zu brechen drohten. Das Knarzen des Seils dröhnte ihm in den Ohren.
Als Letztes sah Parker die grünen Brillengläser vor seinem Gesicht. Der Fremde beobachtete sein Leiden, bis die nächtlichen Geräusche verstummten und die Sterne am schwarzen Himmel verblassten. Und dann war er tot.
Zweites Kapitel
Winter Black trommelte mit den Fingern auf den Deckel ihres Mokka Latte, während die Frau am Telefon unablässig quasselte. Der Fall war abgeschlossen – es war einfach gewesen, den diebischen Ex-Angestellten ausfindig zu machen, so dass man ihm Dokumente zustellen konnte. Alles in allem hatte sie nur zwei Stunden gebraucht und hauptsächlich ihrer Klientin zugehört, anstatt wirklich zu arbeiten.
Taktgefühl war nicht Winters Stärke. Hätte sie die zweite Hälfte des Honorars bereits erhalten, wäre sie der Frau ins Wort gefallen und hätte das Telefonat beendet.
„Ich kann Ihnen gar nicht genug danken, Ms. Black, der Herr ist mein Zeuge“, sagte Minnie. „Everett war ein so guter Angestellter. Man weiß einfach nicht, wem man vertrauen soll …“
„Das ist wohl wahr.“ Winter saß am Schreibtisch, und ihr Blick fiel auf ein Poster von SXSW an der Bürowand – eine orangefarbene Kuh vor gelbem Hintergrund, die mit den Hinterbeinen ausschlug. Die Kuh wirkte durchtrieben, als wollte sie Ärger machen. Winter hatte das Poster beim Shopping zusammen mit ihrer Gramma als Büroschmuck ausgewählt. Sie war sich nicht sicher, ob sie es mochte oder nicht. Irgendetwas löste es jedenfalls bei ihr aus.
Seufzend betrachtete sie die anderen Poster – Ankündigungen für das Krebs- und das Austernfest hier in Austin. Das alljährliche Eichhörnchenfest hatte sie am liebsten.
Durch das Innenfenster konnte sie ihr ganzes Büro überblicken. Ariel, ihre Assistentin, saß am Schreibtisch, das lange lockige braune Haar trug sie lose, und bei jeder energischen Eingabe federte es leicht.
Winter lächelte. In solchen Momenten wusste sie genau, was sie an ihrer Assistentin hatte. „Es war mir ein Vergnügen“, unterbrach Winter die geschwätzige alte Dame. „Leider habe ich jetzt eine Klientenbesprechung. Meine Assistentin wird Ihnen helfen, alles Weitere zu erledigen.“
„Aber …“
Winter leitete das Gespräch weiter und rief: „Bitte regeln Sie das mit dem Honorar auf Leitung zwei!“
„Geht klar!“ Ariel wandte den Kopf und lächelte strahlend. Die junge Frau war ein Energiebündel und stürzte sich auf alles, was Winter ihr auftrug.
Viel Glück, Mädchen.
Als sie sich ihrem aufgeklappten Laptop zuwandte, sah sie aus dem Augenwinkel, wie die Eingangstür geöffnet wurde.
Eine Frau trat ein, der braune Pferdeschwanz feucht vom Nieselregen. Mit ihren geschminkten Augen schaute sie sich um. Sie trug ein enges weißes T-Shirt, eine hoch taillierte Cargohose und Wanderschuhe. Mit ihren langen Wimpern, ihren prallen Lippen und ihrem großen Busen hatte sie Ähnlichkeit mit Lara Croft aus Tomb Raider.
Winter erhob sich und trat in die Lobby. Die arme Ariel am Telefon versuchte noch immer zu Wort zu kommen.
„Guten Morgen.“ Winter lehnte sich lächelnd an den Türrahmen.
„Sind Sie Winter Black?“ Die Frau sprach leise, ihre Stimme zitterte leicht. Sie wirkte nervös, vielleicht sogar verängstigt. Wie so viele Menschen, die Winters Dienste in Anspruch nahmen. „Ich brauche Ihre Hilfe.“
„Bitte kommen Sie in mein Büro.“ Winter hielt ihr die Tür auf und deutete auf den Ledersessel vor dem Schreibtisch. Bevor sie sich auf ihrem Stuhl niederließ, trank sie einen Schluck lauwarmen Mokka Latte. Nachdem sie auf dem Laptop ein leeres Formular geöffnet hatte, verharrten ihre Finger über der Tastatur. „Würden Sie mir bitte Ihren Namen nennen?“
„Helen. Helen Marchand. Ich möchte, dass Sie meinen Arbeitgeber unter die Lupe nehmen. Das bliebe dann doch wohl vertraulich, nicht wahr?“
„Selbstverständlich. Wer ist Ihr Arbeitgeber?“
„Ich arbeite für Cumberland. Die Firma stellt Outdoor-Ausrüstung her, vor allem Bergsteigerbedarf.“
Winter gab den Namen ein, dann kopierte sie ihn für eine rasche Google-Suche. „Cumberland Mountain Climbing Equipment, LLC. Die Firma beliefert vor allem Einzelhandelsketten wie Sierra, betreibt aber auch einen Online-Shop und mehrere Ladengeschäfte. Börsengehandelt, der CEO ist …“
„Nathan Lynch. Das ist mein Boss. Ich möchte, dass Sie gegen ihn ermitteln.“ Helen schlug die Beine übereinander. Sie krampfte die Hände so fest ineinander, dass die Haut weiß wurde.
„Wessen verdächtigen Sie ihn?“
„Ich verdächtige ihn nicht. Ich habe Gewissheit. Es geht um sexuelle Belästigung.“
Winter hob eine Braue und nahm die Hände von der Tastatur. „Oh?“
„Es betrifft nicht nur mich, sondern alle Frauen in der Firma. Er betrachtet das Büro als seinen privaten Nachtclub. Ich habe mich an die Personalstelle gewandt, doch der Personalchef blockt ab. Der ist Nathans Spezi. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Es geht nicht nur um mich. Ich komme damit klar. Aber …“
„Ms. Marchand, ich …“
„Bitte nennen Sie mich Helen.“
Winter nickte. „Gut, Helen. Was versprechen Sie sich davon, wenn Sie mich engagieren?“
„Ich möchte, dass Nathan zur Rechenschaft gezogen wird. Man sollte ihn feuern, festnehmen und ins Register der Sexualstraftäter aufnehmen.“
Diese Antwort hatte Winter nicht erwartet. „Bei sexueller Belästigung ist das Zivilstrafrecht zuständig. Haben Sie bereits mit einem Anwalt gesprochen?“
„Ich will keine Entschädigung.“ Helen schüttelte energisch den Kopf. „Außerdem bringt das nichts, solange ich keine Beweise habe. Ich habe bereits mit einem anderen Privatermittler gesprochen, und der hat mir geraten, eine Kamera am Schreibtisch zu verstecken. Ich habe aufgezeichnet, wie Nathan fiese Kommentare zu den Frauen im Büro macht und sie belästigt. Er will ihnen ihre Kleidung vorschreiben.“
Das legte sich Winter auf den Magen wie verdorbene Milch. Doch sie musste realistisch sein. „Das ist nicht unbedingt ein krimineller Tatbestand. So verletzend Worte auch sein mögen, sie unterliegen dem Zivilstrafrecht. Es sei denn, er hätte sich etwas Schlimmeres zuschulden kommen lassen …“ Winter wartete ab und hoffte, die Frau würde die Andeutung richtig verstehen.
Ariel hatte ihr Telefonat beendet und trat in Winters Büro. Sie setzte sich auf einen Sessel in der Ecke und musterte Helen mit ihren großen braunen Augen. In der Rechten hielt sie ihr bewährtes iPad, mit der Linken machte sie sich Notizen.
Helen holte tief Luft und seufzte. „Ja. Allerdings.“
Winters Unbehagen verstärkte sich. Geduldig wartete sie darauf, dass Helen weiterredete, eine Angewohnheit aus ihrer Zeit beim FBI. Ganz gleich, ob man es mit einem Täter, einem Zeugen oder einem Opfer zu tun hatte, den meisten war Schweigen so unangenehm, dass sie häufig aus eigenem Antrieb mehr verrieten, als wenn man sie mit Fragen bestürmt hätte.
„Wir hatten eine neue Mitarbeiterin, Christina Norris. Ein nettes kleines Ding. Als Nebenbeschäftigung brachte sie Jugendlichen das Klettern bei. Sie war in den Zwanzigern.“ Helen schniefte und wischte sich diskret eine Träne aus dem Augenwinkel. „Ich glaube, Nathan hat ihr etwas angetan.“
Winter spürte, dass ihre Wut geweckt wurde. „Wie kommen Sie darauf?“
„Christina …“ Helen brach die Stimme. Sie räusperte sich und schluckte mühsam. „Vor zwei Wochen hat sie gekündigt. Ohne Erklärung. Hat den Grund nicht mal ihrem Freund verraten. Und dann, letztes Wochenende, hat man sie gefunden. Ein paar Tage nach der Kündigung hat sie sich aufgehängt.“ Sie seufzte stockend. „Und ich glaube, das ist Nathans Schuld.“
Die Flamme des Zorns loderte in Winter auf. „Ariel, holen Sie die Unterlagen für neue Klienten.“
Helen straffte sich. „Heißt das, Sie werden mir helfen?“
Winter nickte. „Wenn Ihr Boss seine Angestellten belästigt, finde ich Beweise dafür. Das verspreche ich Ihnen.“
„Ich danke Ihnen. Herzlichen Dank.“ Helen nahm das Handy aus der Handtasche und warf einen Blick aufs Display, dann erhob sie sich. „Ich muss jetzt los.“
Ariel kam zurück und reichte ihr eine weiße Mappe. „Das sind die offiziellen Dokumente und eine Liste der FAQs. Wenn Sie die lieber online einsehen möchten, es ist auch ein QR-Code dabei.“
„Danke.“ Helen lächelte erst Ariel, dann Winter an, doch es lag keine Herzlichkeit darin. Sie trat hinaus in den bewölkten Tag und eilte mit hochgezogenen Schultern zu ihrem Wagen.
Winter beobachtete Helen mit zusammengekniffenen Augen durch die große Scheibe zur Straße. Ihre neue Klientin sah sich über die Schulter um wie eine Frau, die befürchtet, verfolgt zu werden. Hatte sie viel riskiert, als sie hierhergekommen war?
Ariel trat neben sie, das iPad an die Brust gedrückt. „Ich schaue mir mal Nathan Lynchs Vorgeschichte an.“
„Auch Helens, bitte.“ Winter ging wieder in ihr Büro. Sie konnte erst dann offiziell tätig werden, wenn Helen den Vertrag unterzeichnet und das Honorar überwiesen hatte, doch innerlich war sie bereits mit dem Fall beschäftigt.
Es war schwer vorstellbar, dass sich eine junge Frau wegen ein paar unpassender Bemerkungen oder Grapschereien das Leben nahm. Aber vielleicht steckte ja mehr dahinter.
Auf dem Gipfel ist es einsam. In der Tiefe wartet der Tod.
Normalerweise befasst sich Privatermittlerin Winter Black nicht mit Fällen sexueller Belästigung. Doch diesmal ist es eine willkommene Ablenkung von den unheimlichen anonymen Nachrichten, die ihr jemand aufs Handy schickt, und den Überwachungskameras, die ihr Haus und ihr Büro ausspionieren. Und als ihre neue Klientin ihr mitteilt, eine ihrer Kolleginnen habe sich erhängt, nachdem sie die sexuellen Avancen ihres Chefs zurückgewiesen hatte, vermutet Winter, dass mehr hinter der Sache steckt. Read More

